Spielbericht des FC Pfäffikon

Dem Zweitligisten FC Pfäffikon ist der Saisonauftakt gelungen. Gegen Aufsteiger Wiesendangen genügte dem FCP ein Tor, um sich die ersten drei Punkte zu sichern.

Überragend war es nicht, was der FC Pfäffikon gegen den FC Wiesendangen ablieferte. «Da ist definitiv noch Luft nach oben», wusste denn auch Trainer Luigi Caracciolo. Weil sein Team den Aufsteiger aber dennoch 1:0 besiegte, konnte dieser nichtsdestotrotz ein positives Fazit ziehen: «Wir wollten zum Saisonauftakt unbedingt drei Punkte holen; das haben wir geschafft, ich bin froh», sagte Caracciolo. Beide Mannschaften vermieden zu Beginn jegliches Risiko, operierten zumeist mit langen Bällen und waren vorwiegend darauf aus, den Kontrahenten vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Zwar vermochten sich die Pfäffiker das eine oder andere Mal offensiv in Szene zu setzen. Von einem Torerfolg waren sie aber ebenso weit entfernt wie die harmlosen Gäste, die ihr Glück fast ausnahmslos mit Weitschüssen versuchten.

Ein kreativer Moment genügt

Kurz nach der Pause hatte der FCP einen seiner seltenen kreativen Momente und wurde dafür prompt mit dem Führungstreffer belohnt: Hohmann überlistete die gegnerische Verteidigung mit einem Ball in die Tiefe, worauf Philipp Fenner den herauseilenden Gäste-Keeper im zweiten Versuch zum 1:0 bezwang. Dem Heimteam gelang es allerdings auch nach dem laut Caracciolo «in einer derart von der Taktik geprägten Partie besonders wichtigen ersten Treffer» nicht, Ruhe ins Spiel zu bringen. Die Oberländer vermochten den Ball nicht zirkulieren zu lassen, ihre Aussenläufer wurden kaum je eingesetzt, die Präzision fehlte. Weil die FCP-Abwehr gegen die nunmehr ausschliesslich auf hohe Bälle setzenden Wiesendanger bis zuletzt nichts mehr zuliess, geriet der Erfolg nicht mehr in Gefahr, und der zumindest resultatmässig vollauf geglückte Saisonstart war Tatsache.