Am Samstag, den 29. März, bestritt unsere "Eisheit" den zweiten Ernstkampf dieser bislang vielversprechenden Rückrunde. Der Gegner hiess FC Glattbrugg, eine Mannschaft, die mit 15 Punkten im unteren Tabellendrittel rangierte, aber mit einigen ehemaligen Profifussballern gespickt war.
Mit einer gut bestückten Mannschaft trat der FC Wiesendangen selbstbewusst auf dem grossen, schön gepflegten Rasen an und übernahm von Beginn an die Kontrolle über das Spiel. Die "Dörfler" drückten früh ihren Stempel auf und zeigten ansehnlichen Fußball mit einigen vielversprechenden Torchancen. Einzig die Tore blieben vorerst aus.
Glattbrugg hingegen agierte eher träge und versuchte immer wieder, ihre Schlüsselspieler mit hohen Bällen hinter die Wiesendanger Abwehr in gefährliche Positionen zu bringen. Doch diese Zuspiele waren oft zu ungenau oder wurden vom aufmerksamen Dario Zgraggen souverän abgefangen. Trotzdem war allen bewusst: Wer die Tore nicht macht, kassiert sie bekanntlich irgendwann. Die Wiesendanger blieben weiter bemüht, den Druck auf das Heimteam aufrechtzuerhalten, doch bis zum Halbzeittee änderte sich am torlosen Spielstand nichts.
Nach Wiederanpfiff verlor die Partie etwas an Tempo, und Wiesendangen liess sich von der Lustlosigkeit des Gegners anstecken. Der Kombinationsfussball aus der ersten Hälfte war nun seltener zu sehen. Doch dann, nach einem gut herausgespielten Konter, war es Tobias Meli, der die Gelegenheit eiskalt nutzte und das Leder in die Maschen versenkte – 1:0 für die Gäste!
Auch nach dem Führungstreffer zeigte sich Glattbrugg wenig inspiriert und trabte im gewohnten Rhythmus weiter. Dennoch konnte Wiesendangen den Sack nicht endgültig zumachen. In den Schlussminuten wurden die Gastgeber noch einmal gefährlich, doch Torhüter Dario hielt seinen Kasten mit zwei-drei guten Paraden sauber.
Letztendlich konnte das zweite Spiel der Rückrunde erfolgreich mit einem knappen, aber verdienten 1:0-Sieg beendet werden. Mit weiteren drei Punkten im Gepäck richtet sich nun der Blick auf das nächste Derby-Highlight gegen Phönix-Seen.
