Cupfinal: Ein Tag für die Ewigkeit – trotz Niederlage
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Cupfinal: Ein Tag für die Ewigkeit – trotz Niederlage

Der FCW verliert auch sein drittes Cupfinale: Er unterliegt am Pfingstsamstag dem Favoriten aus Regensdorf trotz starker erster Hälfte und Führung schliesslich mit 1:3. Der Tag wird trotzdem in Erinnerung bleiben.

Neben dem Spielfeld waren die Kräfteverhältnisse klar verteilt: Wohin das Auge reichte, sah man weiss-schwarz. Die Wiesendanger Fangemeinde bewies einmal mehr, dass ihr im Regionalfussball nicht viele das Wasser reichen können. Und tatsächlich – bei brütender Hitze spielte der FCW eine starke erste Halbzeit gegen das favorisierte Regensdorf. Er ging gar nach einem Eckball und einer wuchtigen Vorlage Deny Hubers nach etwas mehr als 20 Minuten über Robin Oehninger in Führung. Unverdient war dies nicht – und es bestand sogar Gelegenheit, die Führung auszubauen. Knackpunkt war der jeweilige Zeitpunkt der Gegentore zum 1:1 und zum 1:2 – ersteres nur Minuten vor der Pause, letzteres kurz danach. Alsdann hatten die Wiesendanger in der Hitze einem Rückstand nachzulaufen, den sie nicht mehr zu korrigieren vermochten.

Gleichwohl: Mannschaft und Anhang durften stolz sein auf diese Cup-Kampagne, und mit ein paar Tagen Abstand ist auch zu würdigen, dass mit dem Erreichen der ersten Hauptrunde des Schweizer Cups "ein Meilenstein" vollbracht wurde, wie es bereits Trainer Sokol Maliqi im Vorfeld formuliert hatte. Sowohl er als auch seine Spieler hatten nur lobende Worte für die in Cars angereisten Zuschauer übrig: "Einmalig", sagte Maliqi, der im Fussball doch schon einiges gesehen und erlebt hat. Spieler und Staff wurden im Anschluss auf dem Rietsamen wie Gewinner empfangen. Also war insgesamt trotz Niederlage von einem Tag zu berichten, der für alle Beteiligten ein Highlight darstellte.

Der Fokus richtet sich nun wieder auf die Meisterschaft, wo am Sonntag die schwierige Aufgabe beim Leader aus Stäfa ansteht. Die Hausherren sind zuhause noch ungeschlagen und haben in der Meisterschaft seit Mitte Oktober 2025 (!) überhaupt nicht mehr verloren. Der Gegner damals? Der FCW … Maliqi freut sich auf die Herausforderung, also sagt er: "Der Reiz liegt nun darin, die erste Mannschaft zu werden, die diese Saison in Stäfa gewinnt."

Ramon Fritschi

Stimmen zum Cupfinal:

Der Landbote: "Sie verlieren den Final und werden trotzdem gefeiert."

Fupa Zürich: "Derweil musste sich der von einem beeindruckenden Fananhang getragene FCW (…) erneut im Endspiel geschlagen geben."

Trainer Sokol Maliqi: "In der zweiten Halbzeit ist uns leider der Sprit etwas ausgegangen. Ich bin trotzdem stolz auf diese Jungs".

Star man: Mannschaft, WBK, Zuschauer – eine weiss-schwarze Einheit. Danke an alle Beteiligten, danke Jungs! #mirhendalliwasgmeinsam

Telegramm: FCW 1:3 Regensdorf (1:1)

FVRZ-Regiocup, Finale

Stighag Kloten, 1'000 Zuschauer (Grossteil aus W.)

Tore: 22. Oehninger 1:0, 40./53./83. 1:3.