Am Mittwochmittag erfuhren sie beim FCW, wen sie im Rahmen der ersten Hauptrunde des Schweizer Cups auf dem Rietsamen empfangen dürfen: Der Promotion-League-Spitzenclub Brühl St. Gallen wird Mitte August die Reise nach Wiesendangen antreten.
Natürlich war die Hoffnung gross, man erwische einen der Zürcher "Spitzenclubs" – also den FC Zürich, die Grasshoppers oder den FC Winterthur. Tatsächlich zog der FC Regensdorf als Sieger des FVRZ-Pokalfinales den Rekordmeister aus Zürich, während Zürich City aus der 2. Liga inter Absteiger Winterthur begrüssen darf. Mit Brühl bekommt man es aber gleichwohl mit einem Traditionsverein zu tun, der die vergangene Spielzeit in der drittklassigen Promotion League auf dem starken zweiten Rang abgeschlossen hat. Prominente Akteure wie Tunahan Cicek (einst Winterthur, Schaffhausen, Vaduz) bilden Teil des Kaders von Trainer Denis Sonderegger, aber auch solche wie der Winterthurer Sandro Di Nucci oder Brendon Abazi, einst Topscorer des Schaffhauser "Zwei", sind bekannte Namen bei den "Kronen". FCW-Präsident Ruedi Meier hatte zwar auf ein prominente(re)s Los gehofft, spricht aber gleichzeitig von einer "sehr schwierigen Aufgabe, die wir gemeinsam mit unserem Publikum angehen wollen". Die Partie findet am Wochenende des 14./15./16. August auf dem Rietsamen statt.
In den Tagen und Wochen seit dem Saisonabschluss gegen Küsnacht (2:1), welcher den FCW auf dem siebten Rang abschliessen sah, wurde indes die ein oder andere Personalie geklärt. Auf der Trainerbank folgt Arbnor Maliqi (33) als Assistent auf Fabian Graf. Maliqi, Cousin von Cheftrainer Sokol, sammelte in den vergangenen Jahren bereits Erfahrungen als Nummer zwei bei Rapperswil II und Wiedikon. Und im Trainingsbetrieb wurde der ein oder andere Kandidat gesichtet, der das Kader für die neue Spielzeit bereichern könnte.
Ramon Fritschi
