Zähes Spiel mit wilder Schlussphase: Punkt in Greifensee
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Zähes Spiel mit wilder Schlussphase: Punkt in Greifensee

Der FC Wiesendangen lancierte am Samstag seine Rückrunde mit einem Punktgewinn, der die logische Konsequenz einer Partie war, die keinen Sieger verdient hatte.

Wer wie der FCW in der zweiten Minute der Nachspielzeit einen Treffer kassiert, aber doch noch mit einem Zähler in der Hand die Heimreise antritt, der mag im einschlägigen Fussballjargon die glücklichere Mannschaft gewesen sein. Doch glückhaft war der Ausgleich der Wiesendanger nur zwei Minuten später nicht, denn auf einem schwer zu bespielenden Terrain auf dem Grossriet in Greifensee hatte sich in den 90 Minuten zuvor wahrhaft kein Sieger abgezeichnet. Cerin Palladino gelang mit einem satten Schuss in die entfernte Torecke sein erster Treffer in schwarz-weiss in einer Wettbewerbspartie.

Konkrete Torchancen waren beidseitig Mangelware – zu sagen war aus FCW-Sicht zumindest, dass Keeper Dario Zgraggen zur Stelle stand, wenn er gefordert wurde: Unter anderem gegen Ende des ersten Durchgangs, als er sich mit einer starken Parade auszeichnete. Also durfte hinterher Trainer Sokol Maliqi ein Duell zusammenfassen, "das von Kampf und Krampf geprägt war". Und er fügte an: "Am Ende kann es auf beide Seiten kippen." Naturgemäss zeigte sich der Trainer mit einer abgesehen vom Gegentor "stabilen defensiven Leistung" zufrieden, ortet aber offensiv noch Potenzial "im letzten, präzisen Pass", wie er es formuliert.

Weiter geht es für den FCW am Samstag mit dem ersten Heimspiel gegen Embrach. Mit dem Gegner hat man, nach einer ärgerlichen Niederlage am zweiten Spieltag, durchaus noch eine Rechnung offen.

Ramon Fritschi